Gerard Mercator

 
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J. Juan y Santacilia
"Voyage Historique de L'Amerique Meridionale 2 Bde. 1752"
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Traugott Bromme
"Atlas zu Humboldts Kosmos. 1851"
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Gerard Mercator

Rupelmonde 1512
- Duisburg 1594


Der Geograph und Kartograph Gerhard Mercator lebt von 1512 bis 1594. Schon während seines Studiums in Löwen beschäftigt sich Mercator ausgiebig mit der praktischen Anwendbarkeit mathematischer Formeln. Ab 1537 beginnt er und mit der Herstellung von Globen, Wandkarten und wissenschaftlichen Instrumenten aus Kupfer, die Mercator folglich als Auftragsarbeiten u.a. für Kaiser Karl V. fertigt. Gerhard Mercator wird von der Anklage der Häresie freigesprochen, anschließend geht er im Jahr 1552 aus Flandern nach Duisburg. Dort verfolgt der Geograph und Kartograph sein erklärtes Lebensziel, die Schaffung einer umfangreichen  historisch-geographischen Kosmographie. Im Jahr 1569 erscheint nach 30-jähriger Forschung die Weltkarte "Nova et aucta orbis terrae descriptio ad usum navigantium". Schon im Jahr zuvor hat Mercator in seiner Chronologia den theoretischen Überbau für sein kosmographisches Programm herausgegeben, dieses Werk sieht Mercator als Grundlage für die naturwissenschaftliche Beschäftigung mit Himmel und Erde an. Seine bedeutende Kartensammlung "Atlas sive cosmographicae meditationes" ist Mercators Hauptwerk , die ab dem Jahr 1585 in einzelnen Bänden erscheinen. Erstmals wird die Bezeichnung „Atlas“ für eine Sammlung von Landkarten benutzt, die Gerhard Mercator im Gegensatz zu seinem Zeitgenossen A. Ortelius ständig gesamtheitlich überarbeitet hat. In Düsseldorf im Jahr 1602 wird bereits eine neue Auflage des Atlas herausgebracht, bevor der gesamte Plattenbestand im Jahr 1604 an Jodocus Hondius nach Amsterdam verkauft wird.